Performance Support admin 2018-11-06T14:06:13+00:00

Was ist Performance Support?

Performance Support bezeichnet Hilfsmittel und Ressourcen, die Mitarbeitern kontextbezogene Hilfestellung geben bei konkreten Aufgaben. Dafür stehen Informationen und Mikrolearning schnell und einfach am Arbeitsplatz zur Verfügung.

Im Gegensatz zu Trainings, Seminaren oder E-Learnings, macht Performance Support Wissen unmittelbar verfügbar und beantwortet schnell konkrete Fragen, direkt im Arbeitsprozess. Performance Support wirkt im „Moment of Need“  und setzt damit genau dann an, wenn Mitarbeiter besonders „wissensdurstig“ sind.

So wird der situationsbezogene Lernprozess unterstützt. Die Formate können sehr vielfältig sein, vom Spickzettelformat bis zur intelligenten Hightech-Lösung. Denkbar ist dabei jedes Thema von Compliance-Fragen bis zur umfassenden Führungsstrategie.

Was sind die Ziele von Performance Support?

Mitarbeiter bei konkreten Aufgaben unterstützen
Situatives Lernen gezielt fördern
Wissen in die Anwendung bringen
Klassische Lernkonzepte sinnvoll ergänzen
Workflows effektiver gestalten
Wissenslücken erkennen und kontextbezogen decken

Wie ergänzt Performance Support klassische Lernkonzepte?

Der Wissens- und Weiterbildungsbedarf in Unternehmen steigt durch die Digitalisierung und den wachsenden Innovationsdruck enorm. Viele Personalentwickler reagieren darauf mit klassischen Qualifizierungsmaßnahmen wie Seminaren oder e-Learnings. Formelles Lernen macht aber lediglich 10 Prozent des Lernprozesseses von Mitarbeitern aus. Dem bekannten 70:20:10-Modell zufolge besteht der Löwenanteil des Lernprozesses aber aus informellem Lernen während der Arbeit: 70 Prozent sind „Learning by doing“.

Wie können Unternehmen diese 70 % aktivieren? Genau hier setzt Performance Support an:  Wichtige Informationen wie beispielsweise Checklisten für Workflows sind für die Mitarbeiter genau dann verfügbar, wenn sie gebraucht werden. Lernen findet dadurch situativ und gleichzeitig mit der Anwendung statt, in kleinen Mikro-Lerneinheiten (microlearning). Klassische Methoden der Wissensvermittlung behalten ihre Berechtigung – sie werden jedoch sinnvoll ergänzt.

70+20+10 = Erfolgsfaktor für effektiveres Lernen!

Formelles Lernen 10%

Unter formellem Lernen versteht man klassische Lernsituationen wie Trainings, Workshops, Seminare, Kurse, klassische E-Learning-Kurse, Webinare oder Simulationen.

Im Austausch 20%

Mentoring, Coaching, Feedback, Reflexion, soziale Netzwerke, Arbeitskreise oder Kollaborationstools sind Beispiele wie durch soziale Interaktion gelernt wird.

On the job 70%

Während der Arbeit lernt man durch Performance Support, intelligente Infoquellen, Aufgaben, neue Arbeitsbereiche, Projekte, Wikis, Checklisten oder Flowcharts.

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Die richtigen Informationen zur richtigen Zeit!

Five Moments of Need

vgl. B. Mosher & C. Gottfredson. (2011) „Innovative Performance Support: Strategies and Practices for Learning in the Workflow“, MacGraw-Hill Companies

Die „5 Moments of Need“, ein Modell zum berufsbezogenen Lernen, unterteilen die Szenarien des Wissensbedarfs in fünf unterschiedliche Situationen. Lediglich Situation 1 und 2 werden durch formelles Lernen, zum Beispiel durch Seminare oder Webinare, bedient. Die drei weiteren Situationen gehören zum informellen Lernen, on the job.

Performance Support bietet hier direkte Arbeitshilfen wie bspw. Checklisten oder Schritt-für-Schritt-Anleitungen, aber auch „Wissenshappen“ an und trägt dazu bei, dass Qualifizierungsmaßnahmen im Arbeitsalltag weiterwirken. Mitarbeiter erledigen ihre Aufgaben dadurch effizienter.

Die richtigen Informationen zur richtigen Zeit!

vgl. B. Mosher & C. Gottfredson. (2011) „Innovative Performance Support: Strategies and Practices for Learning in the Workflow“, MacGraw-Hill Companies

vgl. B. Mosher & C. Gottfredson. (2011) „Innovative Performance Support: Strategies and Practices for Learning in the Workflow“, MacGraw-Hill Companies

Die „5 Moments of Need“, ein Modell zum berufsbezogenen Lernen, unterteilen die Szenarien des Wissensbedarfs in fünf unterschiedliche Situationen. Lediglich Situation 1 und 2 werden durch formelles Lernen, zum Beispiel durch Seminare oder Webinare, bedient. Die drei weiteren Situationen gehören zum informellen Lernen, on the job.

Performance Support bietet hier direkte Arbeitshilfen wie bspw. Checklisten oder Schritt-für-Schritt-Anleitungen, aber auch „Wissenshappen“ an und trägt dazu bei, dass Qualifizierungsmaßnahmen im Arbeitsalltag weiterwirken. Mitarbeiter erledigen ihre Aufgaben dadurch effizienter.

Warum ist Performance Support so wichtig?

Grundsätzlich beschreibt Performance Support Methoden, mit denen Mitarbeiter am Arbeitsplatz in ihren Aufgaben unterstützt werden. Nebenbei wird automatisch gelernt. Performance Support hilft damit, eine der großen Herausforderungen der Personalentwicklung zu bewältigen: Wissen in die Anwendung zu bringen und den Transfer zu verbessern. In formellen Schulungen erworbenes Wissen geht sehr schnell wieder verloren. Nach einem Tag sind zwei Drittel wieder in Vergessenheit geraten.

Die Lösung: Performance Support setzt an, wenn Wissensbedarf besteht. Durch die Unterstützung mit Performance Support enden Qualifizierungsmaßnahmen nicht mit dem Besuch eines Seminars. Stattdessen findet Lernen kontinuierlicher statt und direkt im Workflow. So ergänzt Performance Support andere Methoden der Personalentwicklung und multipliziert ihren Erfolg.

MENSCHEN VERGESSEN,
WENN SIE NICHTS DAGEGEN UNTERNEHMEN

Warum ist Performance Support so wichtig?

Grundsätzlich beschreibt Performance Support Methoden, mit denen Mitarbeiter am Arbeitsplatz in ihren Aufgaben unterstützt werden. Nebenbei wird automatisch gelernt. Performance Support hilft damit, eine der großen Herausforderungen der Personalentwicklung zu bewältigen: Wissen in die Anwendung zu bringen und den Transfer zu verbessern. In formellen Schulungen erworbenes Wissen geht sehr schnell wieder verloren. Nach einem Tag sind zwei Drittel wieder in Vergessenheit geraten.

MENSCHEN VERGESSEN…

Die Lösung: Performance Support setzt an, wenn Wissensbedarf besteht. Durch die Unterstützung mit Performance Support enden Qualifizierungsmaßnahmen nicht mit dem Besuch eines Seminars. Stattdessen findet Lernen kontinuierlicher statt und direkt im Workflow. So ergänzt Performance Support andere Methoden der Personalentwicklung und multipliziert ihren Erfolg.

Performance Support – welche Beispiele gibt es?

Kennen Sie noch Karl Klammer, den virtuellen Assistenten in Microsoft Office? Er ist eines der bekanntesten – wenn auch nicht gerade beliebtesten – Beispiele für Performance Support. Wenn man mit der Software arbeitete und eine Frage hatte, half Karl im besten Fall weiter.

Weitere Anwendungsbeispiele wären Checklisten für compliance-konformes Auftreten in kritischen Situationen oder Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Ärzte bei Operationen.

Performance Support kann zahlreiche Formen annehmen, vom Nachfragen beim Kollegen bis zu elektronischen Performance Support Systemen mit intelligenten Suchfunktionen. Wichtig ist, dass ein einfacher Zugriff relevante Informationen schnell verfügbar macht. Je nach Unternehmen, Aufgabenspektrum und konkretem Unterstützungsbedarf kann Performance Support in der Praxis verschiedene Formen annehmen.

Das sind die größten Vorteile von Performance Support

Ermöglicht ganzheitliche Personalentwicklung
Unterstützt Transferwirksamkeit von Weiterbildungen
Stellt Informationen bereit, wenn sie gebraucht werden
Lässt Mitarbeiter effektiver und fehlerfrei arbeiten
Schafft einen Wettbewerbsvorteil für das Unternehmen